Absofort finden Sie hier Informatuionen um die schon in den 90er Jahren geplante Ortsumgehung für Bad Kösen und Naumburg.  Es geht uns alle an ! 

 





 


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Bild  09.03.2011



NTB 17.03.2011







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Am 26.05.2010 sendete das ZDF Magazin "Drehscheibe Deutschland" einen Bericht zur Ortsumgehung, über den Link erreichen Sie den Beitrag über das Internet : 
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1052946/Umstrittene-Bruecke-im-Saaletal#/beitrag/video/1052946/Umstrittene-Bruecke-im-Saaletal

Diskussionsplattform zur Umgehungsstraße:  
http://www.myheimat.de/naumburg/politik/ortsumgehung-ja-oder-nein-d465631.html#comments

 

 

                  
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NTB 26.02.2011


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NTB 22.02.2011

 



NTB 24.12.2010



NTB  13.12.2010

Forum in Bad Kösen  06.12.2010

Wir werden klagen! Das war das letzte Wort des Herrn Dr.Schache auf dem Forum Bad Kösen.

Muß man sich Sorgen machen, dass die Umgehungsstraße, wegen eines Herrn Dr Schache und seiner Hand voll Vereinsmitglieder nicht kommt
?  Ich glaube , nein . Es ist nur noch eine Frage von Fristen und Verfahrensprozedere. Ich sehe auch einer evtl. Klage, wenn Sie überhaupt angenommen wird, gelassen entgegen. Fast alle Argumente der Gegner des Vorhabens wurden von den Herren Ingeneuren in brillanter Weise entkräftet und schon im Projekt berücksichtigt. Nur neue Argumente gegen das Vorhaben, werden als Klagegründe akzeptiert und evtl. zugelassen. 
Sorgen mache ich mir um die ehrlichen Gegner des Vorhabens, die Umweltschützer die Denkmalspfleger usw. die sich auch noch nach diesem aufschlussreichen Forum immer noch vor den Karren eines Mannes spannen lassen, den viele Familien aus Bad Kösen auf Grund seiner wirtschaftlichen Misserfolge, in keiner guten Erinnerung haben. Und nun diese weltrettende Heuchelei.

Wie gehen diese Menschen damit um? Während des Forums war zu erkennen auf welch wackligen Füßen eine Klage stehen wird. Im Internet ist nachzulesen
  welch unsichere Erfolgsaussichten  solche Klagen nach einem Planfeststellungsbeschluß haben. Nach dem der Denkmalverein Hassenhausen, dank eines weitsichtigen Vereinsvorsitzenden, aus den gegnerischen Reihen ausgestiegen ist, wurde flugs ein Verein gegründet. Dazu braucht man lediglich 7 Mitglieder, eine Satzung, die Keiner kennt, und schon kann man als Vorsitzender im Namen eines Vereins klagen. Herr Dr Schache selbst und einige Mitglieder des Vereins sind keine unmittelbar „Betroffener“ ,wohnen Sie  doch weit vom Schuß,  treten aber das Bedürfnis der B87 Anwohner nach einer besseren Lebensqualität, das prognostozierte, regionalübergreifende Verkehrsproblem der Städte Naumburg/ Bad Kösen,  mit Füßen. Eine Klage kostet Geld, viel Geld. Es besteht Anwaltspflicht. Wer verliert, - bezahlt! Ob Prozesskostenhilfe gewährt wird, steht in den Sternen. Wer soll das also bezahlen?

Bisher war alles lamentieren bei vielen Gegnern der Umgehungsstraße nur „mitmachen, dagegensein, sich selbst mal darstellen“ . Mit der Klageunterstützung ist man
nicht mehr nur dagegen. Dann muß man es vor seinen Freunden, seinen Nachbarn, seinen Kindern und Enkeln verantworten.

Ich persönlich kann es vor aller Welt verantworten, bei alle Liebe zur Natur, zur Umwelt, unter Berücksichtung aller angekündigten Ausgleichsmaßnahmen,
für die Umgehungsstraße zu sein.

                                                       
                                                   Teilnehmer am Forum  Heinz Reumann  

 

Zahlen, Argumente und scharfe Worte
VON MICHAEL HEISE, 07.12.10, 18:31h


BAD KÖSEN.
 1 500 Fahrzeuge weniger, Ende der Planung im Januar, Baurecht möglicherweise im Frühjahr und Ankündigung des Klageweges durch Projektgegner - das ist der Extrakt eines Forums mit Landesverkehrsminister Karl-Heinz Daehre zur Ortsumgehung Bad Kösen-Naumburg. Es war die erste öffentliche Veranstaltung dieser Art zum Thema - und stieß auf großes Interesse. Der Saal der Saale-Reha-Klinik II in Bad Kösen war beinah bis auf den letzten Platz gefüllt. Im Podium saßen neben Daehre und Landtagsabgeordneter Eva Feußner (CDU) Landrat Harri Reiche (parteilos) und OB Bernward Küper (CDU); zum Publikum gehörten neben vielen Einwohnern Ortsbürgermeister Gerd Förster (parteilos), Minister a.D. Curt Becker, Ex-Landrat Dr. Jürgen Dube, Landespolitiker Daniel Sturm (CDU), Ortschafts- und Gemeinderäte und mit Dr. Helmut Schache Vertreter der Initiative "Rettet das Saaletal".

Für Eckartsberga kein Auftrag

Wichtigster Mann der Runde war bei alledem Marco Iantorno, Projektleiter der IBV GmbH. Dem Ingenieurbüro obliegt die Planung der Trasse. Iantorno begründete den Ausschluss sieben anderer Varianten Mitte der 90er Jahren wegen Umwelt- und Kostenaspekten ("Flora-Fauna-Habitat-Gebiete im Norden sind Tabuzonen") genauso wie die Entscheidung für die jetzt favorisierte Strecke "Süd II" ("Sie ist auch ohne Wethau effektiv"). Dem Projekt zugrunde lägen Verkehrsprognosen bis 2020, die Umgehung bringe wegen der Verbannung überörtlichen Lkw-Verkehrs vor allem eine qualitative Entlastung, insgesamt aber 15 Prozent. Der Abschnitt Bad Kösen funktioniere bei alledem nur mit dem von Naumburg. Eckartsberga allerdings in die Umgehung einzubinden, dafür gebe es keinen gesetzlichen Auftrag, sehr wohl aber eine Planung, da die Trasse zum so genannten weiteren Bedarf gehöre. Zur Saalebrücke sagte Iantorno, dass ihrer Planung von vornherein schärfste Regelungen des Naturschutzes zugrunde gelegen hätten und die optimale Einpassung in die Landschaft schon vor dem Welterbe-Antrag eine Rolle gespielt habe.

Lebensqualität und Sicherheit

Minister Daehre rief ins Gedächtnis, dass der Bau der Wille der Region gewesen sei: Sollte das angesichts der Gegen-Initiative und Protestschreiben, die auch in Berlin vorlägen, anders sein, müsse er das zur Kenntnis nehmen. Sein Ministerium habe allerdings den gesetzlichen Auftrag, das Projekt umzusetzen: "Im Januar kommt der Planfeststellungsbeschluss, der zwei Wochen öffentlich ausliegt. In dieser Zeit können Änderungen auf dem Klageweg geltend gemacht werden. Bleiben sie aus, tritt Baurecht ein." Für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Region sei die Trasse von großer Bedeutung, sie bringe ein Mehr an Lebensqualität und Sicherheit. "Man sollte jede Chance der Entlastung nutzen", so Daehre.

Landrat Reiche sagte, es sei klarer politischer Wille, die Umgehung zu bauen, er verwies zudem auf eine Liste mit mehreren hundert Unterschriften von Unternehmern. Teils scharf verlief die Diskussion. Dr. Schache sagte, das Kosten-Nutzen-Verhältnis rechtfertige den Bau der Trasse nicht, das Verkehrsgutachten kenne keiner. Weitere Redner monierten die Überbauung wertvollen Bodens und die Zerstörung des 1806-Schlachtfeldes; Ortschaftsrat Dr. Hendrik Budde sprach von einem Rückgang der Verkehrsbelastung, der Kurortstatuts Bad Kösens sei vor allem wegen des Kalkabbaus gefährdet, nur zu einem Viertel durch den Verkehr. Die Stimmen der Befürworter überwogen jedoch im Saal, wobei die Kritik vor allem an die Person Schache ging. Curt Becker warf ihm vor, selbst einmal Verfechter der Umgehung, auch einer Südumfahrung, gewesen zu sein; Dr. Dube nannte es menschenverachtend, die Belastung der Bundesstraßen zu ignorieren, den Betroffenen eine höhere Lebensqualität versagen zu wollen. Gerd Förster meinte, Schache sei verantwortlich dafür, dass Bad Kösen sein Stadtrecht habe aufgeben müssen; die Trasse nun die Chance, heraus aus der Lethargie zu kommen sowie Kliniken und Wirtschaft Perspektive zu geben. "Kommt die Umgehung nicht, ist Bad Kösen bald nur noch ein Dorf." Schache hingegen kündigte an: "Wir werden klagen."


NTB  19.10.2010



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Anmerkung: Die Leute von diesem Verein wissen eigentlich gar nicht was Sie noch alles Erfinden sollen.
Erst ist zu wenig Verkehr, das sich die Umgehung nicht lohnt, nun aufeinmal wird zu viel Verkehr.


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Anmerkung: Ich freue mich schon auf die Reaktion.


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WS 21.04.2010
Anmerkung: Da fragt man sich sich welche Vereine und Pateien das sind? Laut Naumburger Tageblatt vom 16.04.2010 stehen alle Partein des Gemeinderates außer die "Grüne - Fraktion" hinter der geplanten Umgehungsstraße.

 

Mitgliederversammlung des Vereines „ Gedenkstätte Hassenhausen“ am 16.4 2010 Mit einem öffentlichen und einem nicht-öffentlichen Teil.

Liebe Freunde der Heimatseite www.naumburg-almrich.de  Heute wollen wir Sie über den Diskussionsbeitrag von Heinz Reumann unterrichten. Dieser Beitrag wurde von mehreren Anliegern erarbeitet, die direkt von den Belastungen des Verkehrs betroffen sind. Nachdem die beiden Kontrahenten Ihre Vorträge gehalten hatten, durfte Heinz Reumann das Wort ergreifen.

Sehr geehrte Damen und Herren des Vereines „Gedenkstätte Hassenhausen“, werte Einwohner, werter Herr Dr. Schache
.

Viele Leserbriefe zeigen das überaus große Interesse der Naumburger und Bad Kösener Bürger an der Realisierung dieses bedeutenden Vorhabens in dieser Region und seine Auswirkungen wenn es verwirklicht wird, aber auch , wenn es durch ewig Gestrige scheitert. Wie wollen diese Menschen ihren Kindern und Enkeln ihren Widerstand erklären, die wegen fehlender Infrastruktur abgewandert sind, aber die Hoffnung hatten , irgendwann, wenn sich die Lage verbessert hat, wieder in Ihre Heimat zurückzukommen? Heute bestimmt einzig und allein der Faktor „ZEIT“ die Entwicklung unsere Lebensqualität. „Zeit ist Geld“  Und wer die verschläft, hat verloren! Warum stehen in unserer Region Gewerbegebiete leer und lassen nicht die Gewerbesteuern fließen? Es fehlen günstigere Verkehrsanbindungen und das seit 20 Jahren. Die wichtigste Frage lautet: „Wie komme ich am schnellsten von A nach B?

Welche Antworten geben Sie sich auf die Fragen:
 Wie ist der seltsame Sinneswandel des Herrn Dr. Schache zu erklären? Warum wurden vor mehr als 15 Jahren von den damaligen Vertretern der „ Träger öffentlicher Belange“ Ihre Einwände nicht „nachdrücklicher“ geltend gemacht? Warum wurde „damals“ kein Bürgerentscheid durchgeführt? Wer hat als damaliger Volksvertreter die Fristen für derartige Eingaben verstreichen lassen? Wer war verantwortlich dass die Siedlungsstrasse und der obere Teil des Heringer Weges nicht im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes saniert wurde?

Argument Flächendenkmal:
Warum haben sie nicht schon vor Jahren die Eintragung der fruchtbaren Ackerfläche , auf der seit Jahren geackert und gebuddelt wird, als Flächendenkmal beantragt?
Soll da in Zukunft nichts mehr angebaut werden? Soll es verbuschen bis man das Denkmal nicht mehr sieht? Wenn man überall da, wo sich im Laufe der Jahrtausende  Menschen die Köpfe eingeschlagen haben, Flächendenkmale errichten würde, müsste man ganz Europa zum Flächendenkmal erklären.

An die Wildpferdfreunde:
Soll man denn im Urstromtal der Saale, das ist das ganze Saaletal, wo vor Millionen Jahren Dinosauriere ihr Unwesen trieben, ein Flächendenkmalerrichten? In was für einer Welt leben Sie? Was für Vorstellungen von einem Flächendenkmal haben Sie?

In den bisherigen Leserbriefen finden Sie auf alle Fragen eine Antwort. Es ist die mehrheitliche Meinung der Bevölkerung.Es muß doch aber möglich sein , trotz unterschiedlicher Meinungen, in sachlichen Dialog die Argumente auszutauschen.

Einige Gedanken zu den Argumenten der Bürgerinitiative gegen den Teilabschnitt Bad Kösen/ Naumburg 

Als erstes drängt sich mir bei der Argumentation eine Frage auf: „ Wo bleiben die Menschen, die hier wohnen? Es werden alle möglichen Aspeckte aufgezählt, wie von einem unbedeutenden überregionalen Durchgangsverkehr, Eingriff in eine seltene Tierwelt, über die Ansicht, dasss eine einmalige Kulturlandschaft stark geschädigt würde, bis hin zu den Saalecker Wildpferdjägern, die hier als Landschaftsgestalter angeführt werden—Nur eines taucht nicht auf,  Die SITUATION DER MENSCHEN.

Nämlich der Menschen die an den Durchgangsstraßen leben müssen und Tag für Tag, dem Lärm, dem Dreck und dem Feinstaub , der in der Hauptsache von großen LKW verursacht wird, wehrlos ausgeliefert sind. Dabei ist die Formulierung „ Tag für Tag „ noch eine Beschönigung der Situation, denn über drei Monate im Jahr geht das rund um die Uhr, 7 Tage  die Woche, nämlich dann , wenn die Rübenlaster durch Bad Kösen donnern. 2009 ging das von Oktober bis Ende Dezember, auch an den Weihnachtsfeiertagen .

Zu den einzelnen Punkten:
In den Argumentationen der Bürgerinitiative werden Zahlen genannt,  dabei sind die meisten Zahlen aber Überschlagsrechnungen,  Annahmen und Schätzungen, diese sind aber für eine objektive Beurteilung des Verkehrsaufkommens wenig geeignet, beweisen sie doch alles oder auch gar nichts.
Es wird im Pkt.1  der Situationsbeschreibung wörtlich angeführt, Zitat: „ exakte Zahlen „ gibt es nicht .
Im Pkt. 2 wird dann aber angeführt, dass die nicht exakten Zahlen reduziert wurden. Eine pure plumpe Irreführung. Wenn man der Argumentation der Bürgerinitiative folgt , kommt man zu dem Schluss, dass der Verkehr immer mehr abnimmt, dem ist jedoch nicht so. Einer neuen Studie des Verkehrsministeriums zufolge wird der LKW- Verkehr auf deutschen Straßen bis zum Jahr 2025 drastisch zunehmen. Das Ministerium errechnete einen Zuwachs von 84 Prozent.
Siehe Anlage 1( Ich habe sie dabei ) Dieser Verkehr wird mit Sicherheit um unsere Region keinen Bogen machen.

Die Annahme, dass die Feinstaubbelastung durch gesetzliche Auflagen zur Verringerung der Russpartikel und dem Einsatz von Elektroautos stark zurück geht, erfasst nicht das ganze Problem. Feinstaub sind nicht nur Russpartikel sondern auch Reifen-und Bremsabrieb. Dass dies ein echtes Problem ist, wird daran deutlich, dass dazu in einigen Regionen Versuche laufen, um den Reifenabrieb chemisch zu binden. Erkrankungen der Athmungswege von Bewohnern derartiger Straßen waren der Auslöser derartiger Versuche. Derartige Erkrankungen führten auch zu Abwanderungen in unserer Pfortastraße.
Die jetzige Streckenführung der hier betroffenen Bundesstraßen weist Steigungs-und Gefällestrecken auf , die eine Schadstoff- und Feinstaubbelastung begünstigen. Die Ortsumgehung mit der relativ ebenen Streckenführung würde hier schon Ohne Änderung   an den Fahrzeugen eine Verbesserung bringen. Die erwähnten Elektroautos sind immer noch Zukunftsmusik und betreffen wohl erst mal nur PKW vorwiegend im Kurzstreckenverkehr. Hiermit ist mittelfristig kaum eine Verringerung der Feinstaubbelastung zu erwarten.
Dass wir in unserer Umgebung eine einmalige Kulturlandschaft haben ist wohl unumstritten. Das diese aber durch eine Brücke zur Unkultur wird, ist wohl doch etwas weit hergeholt. Sonst wäre wohl der Vorstand des Weltkulturerbevereins nicht für den Bau der Brücke.

Eine Brücke, wie jedes große Bauwerk, beeinträchtigt natürlich immer die Landschaft, das ist unbestritten. Aber eine Brücke ist auch von je her ein Symbol der Verbindung von Menschen .Was wäre das Gölschtal oder das Elstertal ohne Brücken!
Auch wir als Befürworter der Ortsumgehung sind für die Erhaltung und Pflege unserer herrlichen Umgebung. Wir leben mit und in ihr und das soll auch so bleiben. Die Verringerung der Bevölkerungszahlen sind nicht nur durch fehlende Arbeitsplätze sondern auch durch Verminderung der Lebensqualität bedingt, wozu eben auch eine zunehmende Verkehrsbelastung in der unmittelbaren Wohnumgebung gehört. So gesehen, ist die Aussage der Bürgerinitiative, dass der Bau der Ortsumgehungsstraße den Menschen die hier wohnen weniger  Lebensqualität bringt, einfach absurd.
Die Orte Naumburg, Bad Kösen und auch Hassenhausen werden mehr und mehr zu touristischen Anlaufpunkten, wobei für Naumburg und Bad Kösen der Fahrradtourismus durch die Radwanderwege eine zunehmende Bedeutung erlangt. Die Radfahrer sind aber von der Ortsumgehung gar nicht betroffen, und die Annahme, dass Autotouristen  weg bleiben, ist nicht nachvollziehbar.
Touristen fahren an Orte, die touristisch interessant sind und nicht nur an Orte durch die eine Bundesstraße führt.
Für die Gedenkstätte Hassenhausen bringt die Ortsumgehung schwerwiegende Probleme, die nicht von der Hand zu weisen sind. Aber sie bringt auch eine Chance , eine Zunahme von Touristen zu erreichen, wenn Maßnahmen ,wie Hinweisschilder , Parkmöglichkeiten, touristische Infrastruktur, Versorgung usw. in die Baumaßnahme der Ortsumgehung einbezogen werden.
Wenn es vom Verein „ Gedenkstätte Hassenhausen „ historisch und örtlich vertretbar ist, sollte mit den Bauträgern verhandelt werden, mit dem Ziel, das Denkmal des Herzogs von Braunschweig an eine günstigere Stelle umzusetzen, denn am jetzigen Standort fahren selbst Einheimische ahnungslos vorbei. Wir Anlieger von Almrich und Schulpforte schlagen vor, das Denkmal an einer Höher als die Umgehungsstraße gelegenen Punkt zu verlagern und damit weithin sichtbar auf die Gedenkstätte hin zu weisen. Dazu könnte ein entsprechend hoher Hügel aufgeschüttet werden. Dieser dann attraktive Haltepunkt hätte eine Aufwertung des Denkmals und des Heimatmuseums, ja des gesamten Ortes zur Folge.

Bitte berücksichtigen Sie das bisher gesagte bei Ihrer Entscheidungsfindung und entscheiden Sie sich für die Option 3. Lassen sie nicht zu, dass über Belange unserer Region Außerirdische aus Jena bestimmen dürfen.

An Herrn Dr. Schache und alle Unterstützer der Blockadehaltung des Dr. Schache: Besinnen Sie sich auf Ihre akademische Bildung und handeln Sie nach dem Ehrgefühl eines klugen verantwortungsvollen Menschen , für die Menschen unserer Region.


Diese Ausführungen sind ab Morgen im Internet unter www.naumburg-almrich.de nachzulesen  Danke!

Welche Entscheidung die Mitglieder im nichtöffentlichen Teil der Mitgliederversammlung getroffen haben, ist noch nicht bekannt.

Nachbetrachtung zum Streitgespräch zwischen Herrn Dr. Schache und dem Referenten des O.B Herrn Armin Mueller von Heinz Reumann

Auch auf die Gefahr hin, die Debatte um das Für und Wider der Umgehungsstraße wieder anzuheizen, gehört es auch zur Fairness, um die Darlegungen des Dr. Schache keinen Bogen zu machen.
Auch mir fiel es schwer die Zahlenakrobatik die Dr. Schache mittels Bildwerfer an die Wand  projektierte, in der Kürze der Zeit nachzuvollziehen.
Eines wurde aber klar. „ Die Umgehung wird erst dann voll wirksam, wenn der Salztorknoten auch von dem Ziel-und Quellverkehr entlastet wird, wie Herr Müller an Hand von Plänen anschaulich darlegte.
Dass der 2. Bauabschnitt,  B88 in Richtung Gewerbegebiet Schönburg, mit Einbindung  hinter der Einfahrt Gewerbegebiet Schönburg erst jetzt in die Planungsphase tritt, ist den verantwortlichen Politikern nicht zu verzeihen. Gewusst haben es viele Insider, und auch interessierte Bürger. Dass das Wasser auf die Mühlen der Kritiker ist, darüber braucht sich keiner zu wundern. Die vorgetäuschte Unwissenheit eines Politikers vom Schlage eines Dr. Schache über diese Änderung der ursprünglichen Trassenführung ist typisch. Mit diesem angeblichen Unwissen, warb er auch für seine zu späte Forderung einer  Änderung der Trassenführung.
Die Stadt Naumburg ist deshalb aufgefordert, diesen 2. Bauabschnitt so schnell wie möglich voran zu treiben. Denn eines ist klar, die Verwirklichung der 1. Ausbaustufe ohne die 2. Ausbaustufe ist nur die halbe Miete. Parallel müssen aber auch innerstädtische Verkehrseinrichtungen im Vorfeld geplant, genehmigt und dann auch zügig umgesetzt werden und nicht erst wenn die Fernlaster die neue Trasse nicht annehmen. Welche Verkehrsleiteinrichtungen stellt sich denn die Stadt Naumburg vor, um die Annahme der neuen Umgehungsstraße Wirksamkeit zu verschaffen? Wie lange das in einem so genannten Rechtsstaat dauert, spürt jeder täglich am eigenen Leibe. Die Bürokratie hat einen langen Atem. Als Nachspeise empfehle ich ihnen dazu eine Geschichte von Johann Waldfried Fichte „Die Linde“ siehe Internet. Viel Vergnügen !!   


                                         Bild  Zeitung   13.04.2010                                             


NTB  16.04.2010


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